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Ergebnisse und Berichte von Rennenwochenenden
Hauptsächlich gibt es hier die Ergebnislisten der von uns veranstalteten Rennen, sowie auch den Rennen, an denen WMC-Mitglieder teilgenommen haben. In der Tabelle wird ersichtlich, um welche Veranstaltung es sich handelte und wann diese war (das ist gleichzeitig der Link zu weiteren Infos des Rennens).

Bahnrekorde : Andreas Gisa VG8 13.947s am 30.06.2012 Euro 40+
Hartmund Rose VG10 scale 15.907s 2.juli 2011 Euro 40+



Picco HobbyCup(Wiesbaden)
19.9.2004
Bericht:
von Karlheinz Will

Bericht zum Picco-Hobby-Cup am 19.9. 2004 in Wiesbaden

Drei Dinge, sagt man, braucht der Mann/die Frau !
Was das ist, mag hier dahingestellt bleiben.
Die drei Dinge, die der erfolgreiche RC-Car-Rennfahrer braucht, sind aber:

• eine gute fahrerische Leistung,
• eine optimale Ausrüstung
• … und ein erhebliches Maß an Glück

Hatten Robert und ich während der ganzen Saison viel von allem, sollte uns diesmal das Glück nicht so hold sein. Aber dazu später.

Fangen wir am Freitag an.
Es war ja über das Internet publiziert worden: Freitag Mittag dreht RTL einen Bericht über unseren Sport auf unserer Bahn (Sendetermin Montag, 20.9.04, um 18°°).

Viele Vereinsmitglieder nahmen die Gelegenheit wahr, um Ihre Autos für das Wochenende abzustimmen… und um den TV-Menschen bei Ihrer Arbeit zuzusehen.
Robert drehte ein paar Runden mit eine r Onboard-Camera und Patrik "Shepherd" Schäfer zeigte mit seinem JP-befeuerten Picco Speed die Grenzen des Machbaren auf.
Das Fernseh-Team war sichtlich beeindruckt.
Nun hoffen wir mal, dass der Bericht auch so positiv wird, wie die Akteure es eigentlich verdient hätten.
Dank in diesem Zusammenhang auch an unser Clubmitglied Oliver Zarski, der durch seinen unermüdlichen Einsatz als "WMC-PR-Mann" dieses (… und Weiteres) erst ermöglicht hat.

Wir vom WMC nutzten die Anwesenheit der vielen Zaungäste dazu, bereits am Freitag einen großen Teil der vorbereitenden Arbeiten für das Rennen zu erledigen.

Gegen Abend trudelten schon die ersten auswärtigen Teilnehmer des Rennens ein.

Am Samstag strahlte die Sonne vom Himmel und das Fahrerlager war so voll, wie ich es bei keiner der in diesem Jahr gefahrenen 13 Veranstaltungen gesehen hatte.
Unsere Frequenztafel war völlig überfordert, und die Rennleitung entschied rechtzeitig, in jeweils 15-min ütigem Abstand, die Scaler und 1:8er getrennt trainieren zu lassen.
Abgesehen von kleinen Unaufmerksamkeiten einzelner Fahrer klappte das auch sehr gut.

Als es bereits dunkel geworden war und die Hardcore-Driver immer noch fuhren, saßen wir mit einigen Freunden auf ein Bier zusammen und verzehrten die berühmte Wiesbadener Käse-Würste.
Wir machten uns anbetracht der lauen Spätsommernacht lustig über die Wetterprognose der Wetterfrösche für den nächsten Tag…….
…….. und leider hatten die recht.

Robert weckte mich am morgen mit der Feststellung:“ Papa, es regnet !“
Weil wir 2 Tage nach Wiesbaden auf die DM nach Munster fahren würden, hatten wir unseren MRX4 nicht zum Einsatz bringen wollen…. und daher unseren "alten" MRX3, der bis zu seiner Pensionierung ein Dasein als "Regenauto" fristen soll, vorbereitet. Außerdem hatte Robert bereits vor Wiesbaden den Gesamtsieg im Picco-Cup in der Tasche. Also würden wir, je nach Wetterlage, entscheiden, w ie es weitergehen sollte.

Auf der Bahn angekommen, stellten wir fest, dass wegen des Wetters, auch nicht mehr alle Teilnehmer erschienen waren. Es traten aber immerhin noch 27 Fahrer in 1:8 und 19 Scaler an.

Die Rennleitung entschied sehr richtig, dass das Rennen mit einer 1-stündigen Verzögerung beginnen würde.
Nach dem, was die Fahrer im dem dann folgenden ersten Vorlauf zeigten, entschieden wohl die meisten, diese erste Vorlauf-Serie gar nicht erst zu fahren.

Im zweiten Vorlauf, der dann trockener erschien, versuchten zumindest die Besitzer von Regenreifen ihr Glück. Es ging eigentlich aber nicht so richtig. Insbesondere die Leute mit den unruhig zuckenden Zeigefingern hatten so ihre Probleme. Dazu gehört in erster Linie auch Robertchen, der sich beständig Ausgang der Steilkurve drehte. Trotzdem konnte er mit fast 20 Runden die 2.schnellste Qualifikation hinlegen.

Der dritte Vorlauf nun war für alle ein "Trockenlauf"…. und es ging ri chtig zu Sache. Bei den Scalern fuhren Sebastian Kunz, Frank Peppler, Jens Schmidt und Anke Kessler direkt ins Finale.
Bei den 1:8ern: Jan Dankel, Christoph Turi, Steffen Wilhelm und Thomas Lehr.
Robert musste den entscheidenden 3.Lauf abbrechen, weil der Regen offensichtlich in der Schaltung sein Unwesen getrieben hatte… und nur im ersten Gang… dafür war uns unser Motor zu schade. Also gingen wir ins Halbfinale mit dem 16.(!!) Startplatz - auch mal eine Erfahrung...

Der Gewinn dieses Halbfinales war kein Problem. Schreck kam aber 4 Minuten vor Ende auf, als Robert bei einem Überholvorgang "gedreht wurde" und ein überrundeter Fahrer ihm das Reso platt fuhr und den hinteren Querlenker an einem Kugelkopf raus riss.
Er schleppte sich dennoch vor Timo Lehr über die Ziellinie.

Es folgten weitere Halb- und Viertelfinale… ach ja,-…. Geregnet hat es dann auch wieder mal.

Zu den Endläufen kam dann die Sonne durch und alles konnte unter regulären B edingungen über die Bühne gebracht werden.

Es siegte bei Scale Sebastian Kunz vor Frank Peppler, Eric Dankel, Stefan Deisenroth vom WMC, Anke Kessler , Ulrich Hofmann, Hartmut Rose, Jens Schmidt, Stansilav Conrad (France) und Daniel Pantelic.

Ich beobachte die Scaler nun seit 2 Jahren und gebe gern zu, dass diese Klasse unheimlich an Leistung und Attraktivität gewonnen hat. Insbesondere die Entwicklung der Differenziale hat einen Schub nach vorn bewirkt und die Tatsache, dass Sebastian Kunz mit 129 Runden in 30 Minuten nur 7 Runden weniger als der Sieger der "Königstiger-Klasse" gefahren ist, spricht für sich.
Schade, dass Sebastian nicht öfter bei uns angetreten ist. Seine Leistung war sehr überzeugend.

Die Sieger in 1:8 hießen Thomas Lehr, vor Sohnemann Timo, Steffen Wilhelm, Joachim Sturm, Sascha Sanchez, Thomas Krumbach, Jan Dankel, Christoph Turi, Robert W. und Kai Asmer.
Warum Robert nur 9.er???

Ach so, drei Dinge braucht der M ann…. und irgendwas hat heute gefehlt. Obwohl wir nach der Aufwärmphase mit nur 81°C –Motortemp. ins Rennen gingen, magerte der Motor nach 6 Minuten ab und nahm nur noch zögernd Gas an. Als nach 10 Minuten der 2. Gang Zahnausfall bekam, zogen wir uns ins Fahrerlager zurück.

Natürlich wäre ein krönender Saisonabschluss ein Sieg Roberts auf seiner Heimstrecke gewesen… dennoch haben wir uns ehrlich über den Lehr´schen Doppelsieg gefreut!! Was kann es Schöneres für Vater und Sohn geben??? … und sie haben es verdient…
Besonders, weil der Rest der Familie mitfeiern durfte.

Ich selbst habe das Ende des Rennens nicht beobachtet, weil ich nach Roberts frühem Abgang mit seinem enttäuschten kleinen Bruder und der Mama eine Wurst gegessen habe. Als nach Zielüberfahrt die Jubelschreie der Lehrs über den Platz drangen, realisierte ich erst , dass nicht Steffen Wilhelm gewonnen haben würde.

Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen und enttäuschten Teilnehmer des Rennens.

Zum Abschluss folgte nun eine wahre "Siegerehrungs-Orgie", denn nicht nur die Tagessieger, sondern auch die Gesamtsieger des „Picco-Hobby-Cups 2004" wurden geehrt.
In Scale siegte Fräulein SMI-Serpent Anke Kessler mit 2 Siegen als auch einem 2. und einem 3. Platz.
Platz zwei belegte der sympathische Peppi Peppler vor dem stolzen "bald bin ich Papa" Stefan Deisenroth aus Wiesbaden.

Bei den 1:8ern siegte Robert W. mit 3 Siegen und 2. zweiten Plätzen vor Steffen Wilhelm und Thomas Lehr.

Für die Sieger hatte sich Picco (Shepherd) etwas Besonderes einfallen lassen:
Für Anke war die Entscheidung leicht, denn sie bekam für sich und ihren Freund ein Rennwochenende bei der DTM (Maßstab 1:1) geschenkt.

Robert erhielt einen Gutschein für entweder: Teilnahme an den kanarischen (Inselgruppe vor Afrika) Meisterschaften oder einem JP-Motor FX03 oder einen Picco Speed 2004.

Nicht einfach: Gern hätten wir mal die Kanari envögel in freier Wildbahn besucht, aber der Termin fällt nicht so günstig. Robert mit seiner Ausbildung als "Bad"-Boy hat keinen Urlaub mehr…und ich habe zu diesem Zeitpunkt, da Herbstferien, dem Rest der Familie eine Fahrt nach Frankreich versprochen.
Den Speed zu nehmen, war anbetracht unserer heftigen Mugen-Ausrüstung, auch nicht so eine echt ökonomische Entscheidung… aber den FX03 können wir richtig gut gebrauchen.

Gedanken zum Schluß:
Schade, dass Werner Schäfer die Idee hatte, seiner lieben Frau die Blumen zu schenken. Das wäre eigentlich die Aufgabe der Teilnehmer gewesen.
(Ich sollte meiner Frau auch mal wieder einen Strauß schenken)
Man kann Schäfer/Shepherd gar nicht dankbar genug sein - für ihre Mühe, Nähe, Freundschaft und ihr Engagement.
Es geschieht aus Verbundenheit zu den Fahrern und dem Hobby. So viele kleine Autos kann man gar nicht verkaufen, als dass der Picco-Hobby-Cup einen kommerziellen Hintergrund haben könnte.

Ich plappere (hoffentlich) kein Geheimnis aus, wenn ich verrate, dass natürlich alle Pokale und Sachpreise von Fam. Schäfer kommen.. und dass sowohl Startgeld und eine Bahnnutzungsgebühr dem Ortsclub zu Gute kommen!!!

Dank dafür, dass es auch 2005 wieder den familiären Shepherd Hobby-Cup2005 geben wird.

Hochachtung der Familie Dr. Wim de Blok, der auf die Sachpreise für seine Söhne verzichtete und stattdessen um eine Spende zu Gunsten einer Kinderkrebsklinik bat.

Dank dem, meinem, Wiesbadener Minicar Club, der eine tolle und reibungslose Veranstaltung ermöglichte. Alle negativen Erinnerungen an den letzten SM-Lauf sind sicherlich und hoffentlich bei den Teilnehmern vergessen gemacht und insbesondere unsere neuen Zeitnehmer haben sich durch Übersicht und Zuverlässigkeit ausgezeichnet.

Gratulation auch an die vielen Clubmitglieder, die sich an ihr erstes Rennen getraut haben. Ich hoffe, es hat Freude bereitet und ihr habt Lust auf "Mehr" bekomme n.

Schön, dass unser "immer-noch-Mitglied" und ehemaliger deutscher Meister Sebastian Wagner nach jahrelanger Abwesenheit gezeigt hat, dass man das Fahren nicht verlernt.

Besonderer Dank an die Damen im Imbiss, die eigentlich (leider) keine so direkte Verbindung zum Club mehr haben, für ihre freundliche Mitarbeit. Vielleicht sollte man nachdenken, ob ein Händedruck und "Danke" nicht zuwenig dafür ist…..
… und Danke an alle Mitglieder,- vor und hinter der Veranstaltung.
Es gab erstmals keine "Personalprobleme" und nur Euch ist es zu verdanken, dass auch das nächste Mal viele RC-Car- Racer gern nach Wiesbaden zurückkehren werden.
Bilder:
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Ergebnisstabelle:
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