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Ergebnisse und Berichte von Rennenwochenenden
Hauptsächlich gibt es hier die Ergebnislisten der von uns veranstalteten Rennen, sowie auch den Rennen, an denen WMC-Mitglieder teilgenommen haben. In der Tabelle wird ersichtlich, um welche Veranstaltung es sich handelte und wann diese war (das ist gleichzeitig der Link zu weiteren Infos des Rennens).

Bahnrekorde : Andreas Gisa VG8 13.947s am 30.06.2012 Euro 40+
Hartmund Rose VG10 scale 15.907s 2.juli 2011 Euro 40+



1. SM-Lauf 2005(Wiesbaden)
1.5.2005
Bericht:
von Karlheinz Will

Rennbericht des 1. SM-Laufs am 1.5.2005 in Wiesbaden

Dieser Bericht wir etwas kürzer (na ja ?) und allgemeiner gehalten sein.
Grund: Dieser erste Lauf für uns in Klasse 1 hat das gebracht, was ich im Vorfeld erwartet habe,... denn Roberts Lehrjahre haben begonnen.
Für mich war dieses Wochenende gezeichnet von viel Hektik mit dem eigenen und auch den Fahrzeugen anderer Clubmitglieder, weswegen einige Läufe an mir vorbei gingen, ohne dass ich viel dazu sagen kann.

Also: Wir hatten ein Klasse Wetter.
Die ersten Camper waren bereits Freitag eingelaufen... während Clubmitglieder noch fleißig an der Bahn arbeiteten und die Markierungsarbeiten beendet wurden.
Es war ja für unsere Bahn der letzte Einsatz SM in dieser Form, denn ab Herbst gibt’s einen neuen Belag und eine erweiterte Streckenführung.

Ob das besser wird, vermag ich nich t zu beurteilen,... anders wird es auf jeden Fall. Seit über 25 Jahren Jahren fliegen RC-Cars über die Strecke..... und immer noch suchen die meisten Fahrer nach „Ihrer“ schnellsten Runde.
Die Wiesbadener Bahn war nach Nürnberg die 2. permanente Rennstrecke Deutschlands. Eine Hochgeschwindigkeits-Strecke, deren Schwierigkeit im Detail liegt. Eine Runde in 12 Sekunden zu fahren, das bekommen viele hin. Aber die Zeiten darunter.... das ist die Herausforderung dieser Bahn.
Ich will es nicht verheimlichen, dass ich irgendwann am Samstag im Zeitnahne-Container saß, mit ein wenig Wehmut auf die Strecke blickte und den anderen Jungs sagte: „Wisst Ihre eigentlich, was für ein kleines Paradies wir hier draußen haben“.
Ich kenne nur wenige Anlagen, die so stadtnah und zentral liegen. Die großen Grünflächen und der üppige Bewuchs bieten ein Ambiente, um das uns viele beneiden dürften.

Genug sentimentales Geschwafel: Zurück zum Rennen:

8 Fahrer Klasse VG8Kl. sow ie 22 Fahrer VG8Kl. 2 waren am Start.
Bei den 1:10ern Breit hatten 7, bei den Scalern10 Fahrer den Weg nach Wiesbaden gefunden.
Nach den Vorläufen ergab sich folgendes Bild:
Kl. 2 Kessler, Kany, Wolf und Sting (Dennis)

In den 3 übrigen Klassen waren, wegen der geringen Teilnehmerzahl, alle direkt für den Endlauf qualifiziert.
Nur mal so zur Info: Die Kl. 1 fuhr in 5 Minuten 26 Runden, Kl. 2 kam auf 24 Runden, Scale auf 22 und Breit auf 21 Runden.

Die Endläufe: Bei Scale vermochte Dirk Stammler vom VFR Rüsselsheim seinen TQ-Platz nicht zu verteidigen und musste sich seinem Vereinskameraden Reto König mit 2 Runden geschlagen geben.
Unser Stefan Deisenroth belegte den 5., Christoph Menzer den 7. Platz.
Hochachtung an Reto König... mit seinen 128 Runden wäre er in Klasse VG8Kl.1 noch 4 geworden. (Allerdings sollte man nicht vergessen, dass dieser Vergleich hinkt, denn Reto ist ohne Ausfall gefahren, was beim Endlauf 1:8 nicht allen Fahrern vergö nnt war. Aber egal !)
Bei den Breiten gewann Jan Richter aus Siegen mit 2 Runden Vorsprung vor Christoph Weber, Eugen Oster und Wolfgang Bienmüller.

Bei 1:8 Klasse2 war der große Pechvogel des Wochenendes wohl unser Torben Reuels. Während Mama und Schwester im Imbiss einen Klasse Job absolvierten, war er wirklich vom Pech verfolgt.
Da aus verschiedenen Gründen sein Material nicht das beste sein kann, platzen diesem begabten jungen Mann bereits am Samstag im Training seine 2 einzigen bereits Jahre alten Motoren. Patrik Schäfer half dann am Sonntag mit einem seiner Triebwerke aus seiner Reservekiste aus... aber bei dieser Auswahl hatten beide unbeabsichtigt Pech.
Torben ging als letzter aus der Qualifikation in das Halbfinale und schaffte dennoch den Einzug ins Finale. Hier wollten Robert und ich ihm einen guten Boxendienst machen... aber schon auf der Startbox verabschiedete sich sein Motor final.
Wenn ein Werksteam hier zugreifen würde: In diesem Jungen steckt viel fahrerisches Potenzial und dass er versucht, trotz des viel zu frühen Verlustes seines Vaters, alleine das Hobby weiter zu machen, spricht für sich.

Im Halbfinale dieser Klasse scheiterten leider unsere Vereinsfahrer Andreas Schade und Fred Zimmermann, der nach 3 Jahren Abstinenz zum ersten Mal wieder eine Fernsteuerung in der Hand hatte.
Im Finale standen also aus Wiesbaden: Thomas Krumbach, Sascha Kotitschke und Torben Reuels.
Sie belegten die Plätze 6, 7 und 10.
Richtig eng ging es hier in der Spitze zu, wo Dennis Sting einen „Wimpernschlag-Vorsprung“ von 1/10 Sekunde vor Anke Kessler herausfahren konnte. Knapper und spannender gings nimmer.
Stefan Lapp wurde mit einer Runde Rückstand dritter, Jirka Hassler, der, wie alle drei vor ihm, auch für MCT Siegen startet, belegte den 4. Platz.

In Klasse 1 sahen wir,- wie meistens,- einen Start-Ziel-Sieg von Olli Mack, Der ewige zweite, Stefan Hanauer, kam mit einer Runde Rückstand ins Ziel.
Stefan und sein Vater machen einen Top-Job.... er ist für mich der Jan Ullrich der RC-Car Scene. Der eine hat seinen Armstrong,.. der andere den Olli.
Alle anderen Fahrer dahinter hatten techn. Probleme, was sich auch in den Rundenzahlen widerspiegelt.
Obwohl Robert und ich sogar einen Platz besser, als ehrlicherweise erwartet, abgeschnitten haben, waren wir nicht zufrieden,- haben aber viel dazu gelernt.
Meine Entscheidung, auf einen Reifenwechsel zu verzichten und mit 40iger Reifen das Rennen durchzufahren, war falsch. Zwar hätten wir mit der Bereifung sogar 45 Minuten fahren können, aber die Haftung war nie so, dass richtig gute Rundenzeiten zu erzielen waren. Das Fahrverhalten war immer „lose“ und das Auto schwamm kriminell.
Beding dadurch... und auch durch Mangel an Motorpower in unteren Bereich ( immer nur bei vollem Tank !!???) folgte auch ein heftiger Fahrfehler, bei dem die Karosseriehalterung vorn abriss und das Rennen so früher beendet werden durft e.
Positiv sei angemerkt, dass die von Robert in den Vorlaufen gefahrene Zeit von 11,53 Sek. absolut im Bereich der Topfahrer liegt. Kommt zu dieser Grundschnelligkeit noch die notwendige Konstanz, geht´s sicherlich noch bergauf.

Erwähnenswert in Klasse 1 war noch der Kurzauftritt von Andreas Theis. Er war eigens aus Lahntal angereist, um nur eine Runde zu fahren. Er bereitet damit seinen Abstieg in die Klasse 2 vor, weil er sich intensiv seinem neuen Hobby widmen möchte (Er heiratet im Juni) Verstehen kann ich es schon... dennoch schade, denn vom fahrerischen her hat er seine Heimat in der Oberliga.

In Sachen Motoren möchte ich an dieser Stelle noch was loswerden.
Das Reglement, 5 Minuten Vorlauf und 125ccm Tankvolumen stammt noch aus der Steinzeit, als ich deutscher Meister war, wir mir Veco1, K&B-Motoren und Perry-Vergasern fuhren. Wann wachen hier die offiziellen bei ERFA und DMC endlich mal auf ?
Entweder muss das Tankvolumen vergrößert werden.. . oder die Vorläufe sollten auf 7,5 Minuten aufgestockt werden. (Damit dann jeder einen Tankstopp hat)
Ich kann doch nicht einem Fahrer €700,- für einen Motor abnehmen, um ihm dann allen Ernstes zu sagen: „Mit dem Ding kannst Du 4 Minuten fahren. Für 5 Minuten: schau mal, ob Du noch einen alten Krümmer mit einem noch älteren Resorohr hast. Mach den Motor so mager wie möglich uns kastriere Deinen Vergaser mit einem Venturi-Tausch von 9 auf 7 mm“
Das ist weltfremd und bescheuert!!! Zumindest in der unlimitierten Klasse1 der Top-Fahrer.

Es war eine tolle Rennveranstaltung. Die Bahn und das Gelände in einem Spitzen-Zustand. Die 2 schweren Jungs in der Zeitnahme haben die Sache mit ihrer stoischen Ruhe absolut im Griff und mir ist keine einzige Unregelmäßigkeit aufgefallen.
Die Rennleiter Franz und Heiko haben den Zeitplan auf die Minute eingehalten und die Mädels im Imbiss waren beliebte Anlaufadresse für Besucher und Fahrer.
Danke auch noch an dem fleißigen Mann am Grill. 2 Tage bei 30°C am Holzkohle-Grill: das ist eine reife Leistung. Dank auch Deiner Frau, die dir half.

Ach ja,- bei dieser Gelegenheit aber auch eine kritische Anmerkung: Ich beobachte Clubmitglieder, Fahrer und Gastfahrer, die mit Picknick -Körben und ähnlichem antreten.
Der Unterhalt einer Bahn kostet Geld... viel Geld. Die Mitgliederzahlen sinken.
Vereine haben als einzige, wirkliche Einnahmequelle nur die Mitgliedsbeiträge und die Einnahmen aus Rennen. Wenn ich Kosten für Sprit der Stromaggregate und Rasenmäher, Fahrbahnfarbe, Pokale, Genehmigungen usw.usw. zusammenrechne, dann ist vom Startgeld der 40 Starter nicht mehr viel übrig.

Also:stellt euch nicht so an.... und nutzt unser Angebot am Imbiss. Die „Wiesbadener-Renn-Käsewurst“ ist weltberühmt.... und wir brauchen das Geld zum Überleben.

Einzige kleine Kritik an der Rennleitung: (Ich wäre nicht ich, wenn´s nix zu meckern gäbe) Alle Endläufe wurden ohne Frequenzkontrolle ges tartet. Ging zwar in allen Fällen gut... birgt aber trotzdem ein erhebliches Risiko)

Außerdem wäre mir als Vereinsmitglied lieb, lange im Vorfeld eines Rennens eine Liste zu erhalten, auf der die Zuständigkeiten aller Mitglieder, vor und während der Veranstaltung, definiert sind. Das würde viele Rückfragen erübrigen.
Dennoch: Allen herzlichen Dank für ein tolles Rennwochenende: Die reibungslose Abwicklung und lockere Atmosphäre hat wieder einmal die Kompetenz des

Wiesbadener Minicar Clubs


unter Beweis gestellt.
KHW
Bilder:
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Ergebnisstabelle:
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