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Ergebnisse und Berichte von Rennenwochenenden
Hauptsächlich gibt es hier die Ergebnislisten der von uns veranstalteten Rennen, sowie auch den Rennen, an denen WMC-Mitglieder teilgenommen haben. In der Tabelle wird ersichtlich, um welche Veranstaltung es sich handelte und wann diese war (das ist gleichzeitig der Link zu weiteren Infos des Rennens).

Bahnrekorde : Andreas Gisa VG8 13.947s am 30.06.2012 Euro 40+
Hartmund Rose VG10 scale 15.907s 2.juli 2011 Euro 40+



Deutsche Meisterschaft(Leipzig)
15.Juli 2006
Bericht:

Leipziger Allerlei


 


Vorab: Aus Wiesbadener Sicht sollte man froh sein, solche Veranstaltungen nicht ausrichten zu müssen. Wenn sich als Veranstalter der Deutschen Meisterschaft Verbrenner 1:8 für das Jahr 2006 nur Rosenheim und Leipzig beworben haben, so ist das selbsterklärend.


Im Umkehrschluss muss man dann aber auch damit leben können, wenn ein paar kritische Töne laut werden,-    insbes ondere dann, wenn die Kritik eine konstruktive Kritik ist.


Also: Wenn ein Leipziger diesen Bericht zufällig lesen sollte: Es ist nix persönliches, es war zu 99% richtig gut, alle waren sehr höflich und freundlich, es hat uns gut gefallen, und ihr habt eine tolle Bahn, von der viele Vereine nur träumen können, dennoch nicht böse sein, wenn auch mal was nicht so gut ankommt.


 


Abfahrt Mittwoch, 6°° Uhr. Seit der Fußball-WM hat nur noch die Sonne geschienen. Bei Erfurt zieht sich der Himmel zu. Es beginnt zu regnen. In der Höhe von Jena wird der Regen stärker... ist auch gut so, denn der Blick auf die SkyLine der Plattenbauten ist eher bedrückend.


Ich frage Robert, ob er die warmen Mugen-Jacken eingepackt hat. Der liegt aber mit dem K opf an der Seitenscheibe und röchelt im Tiefschlaf.


 


In Leipzig tolles Wetter. Die Bahn ist leicht zu finden. Das Gelände liegt außerhalb und es sieht aus, als wäre es das verfallene Umfeld einer DDR-Kaserne... oder sogar noch früher.


 


Wenn schon mal jemand auf der Stecke in Kastellaun war... so sieht auch Leipzig aus.


Nach verschieden Irrwegen über alten Beton fahren wir in das Gelände ein.


Diese Bahn ist ein Monster. Typisches 1:5 Layout. Breit, lang, schnell und keine engen, komplizierten Kurven.


Links von der Strecke eine betonierte Tribün e, die darauf schließen lässt, dass evtl. vor vielen Jahren das mal ein Armeesportplatz war.


Überdachtes Fahrerlager, viele Tische, Strom, Wasser, Druckluft, Reifenschleifplatz... eigentlich alles, was man braucht.


Der Fahrerstand ist wie die Bahn: Einfach riesig... und zwar riesig hoch und riesig lang, bestimmt so 20 Meter. Es sind 2 große Überseecontainer, die miteinander verbunden sind, und darüber aus Stahlrohren  die Konstruktion des Fahrerstandes und des Daches.


Wenn ein offizieller in die Zeitnahme wollte, hat er einen Chip an einen Sensor gehalten.


Buaaaaa, wie in Kennedy Space Center. Wozu die Leut´all´Geld ham!!


Weil wir grade bei Of fiziellen sind: Es ist Mittwoch, 11°° Uhr... und niemand vom Club da.


Auf der Bahn und im Fahrerlager vielleicht 30 Fahrer. Patrik Schäfer ist schon seit Montag da und sein Motor heult nach der 180° Kurve vor dem Fahrerstand auf, dreht voll aus, fliegt durch die lang gezogene Kurve auf die Gegengerade. Mann, das sind vielleicht 200 Meter Vollgas im 2. Gang.


Wir räumen unsere 99 Kisten, Koffer, Taschen usw. aus und suchen uns 2 qm, auf denen wir die nächsten 5 Tage verbringen wollen.


Ich krieg ´nen Tobsuchtsanfall, weil jeder Tisch bereits belegt ist. Sowas hatte ich das letzte Mal mit den Liegebetten am Pool vom Robinson-Club in Kalabrien.


Ein netter Mensch mit ungewohntem Dialekt sagt mir, ich solle das nicht so ernst nehmen, das s wäre bei den 1:5 so üblich, dass jedes Vereinsmitglied seinen reservierten Tisch hat.


Diese Schilder abzumachen, hätte manche Verwirrung erspart.


Da wir unser Auto schon am Montag in Wiesbaden eingestellt hatten, geht Robert sofort zur Sache. Er ist ja bekanntermaßen sofort auf jeder Strecke zu hause. ...ich laufe wie ein Hase über den Ex-Sportplatz, weil in vielen Fällen das Auto nicht mehr von allein auf die Strecke zurückkommt.


Es ist heiß wie Sau.


Schon bald versucht Robert, die schnelle Kurve erstmals  mit Vollgas zu nehmen....


...nach der Reparatur des Autos und dem Ersatz des Resos (Wir haben 3 Stk. während der DM platt gemacht) bes chließen wir, das Gelände zu verlassen und eines der 2 besten amerikanischen Speiserestaurants zu suchen.


Als wir zurückgekommen sind, hängt auch die Gruppeneinteilung aus: Robert fährt in Gruppe 9, mit Pietsch, Salven, Hammerl, Hanauer, Sting, Schäfer, Wurst, Giesa. Das „Who is who“ der schnellen Fahrer der Klasse1.Dazu haben wir keine Lust. So schnell kannst Du gar nicht genug Platz machen. Diese Leute fahren teilweise mit dem Messer zwischen den Zähnen, denn es geht nicht nur um das Fahren, sondern es heißt: "Ich fahre um zu gewinnen" ...und gewinne ich mit meiner Marke X oder Y, dann rollt der Rubel. Ich verkaufe mehr Autos, ich stell den Sieg auf die Titelseite von der amt, ich will demnächst alle Teile und Motoren umsonst, ich will Reisespesen, Gehalt... ach was weiß ich, was da alles eine Rolle spielt. (Vielleicht schreib ich das alles auch nur, weil die Burschen außerdem auch noch unglaublich gut fahren un d außerirdisch schnell sind)


Ich finde einen Club-Offiziellen und spreche ihn darauf hin an, denn eigentlich ist es so, dass die Vorlaufgruppen entsprechend der Rangliste der einzelnen Sportkreise zusammengesetzt werden sollen.


Er weiß von nix, will sich aber schlau machen.


Ein weiteres Reso-Rohr später fahren wir gegen 18°° zum Hotel. Wir fahren vorbei an der Wohnmobilen der anderen Fahrer, die in glühender Hitze auf Betonflächen vor ehemaligen Garagen für Panzer stehen und ein Würstchen auf Dankels Grill brutzeln.... und ich freu mich auf die Dusche.


Das Hotel ist TOP, mit €59,- für das Doppelzimmer auch fair. Robert, Patrick Schäfer und ich zischen in der Hotelbar jeweils 2 kalte, große Köstritzer Schwarzbier und gehen um die Ecke zum Griechen was essen.


Dann noch ein, zwei oder mehr Biere. Gute Nacht!


Am nächsten morgen, nach einen richtig noblen Frühstücksbuffet schnell zu Aldi: Eine Kühltasche und 9 Liter Wasser.


Auf der Bahn füllt es sich. Ich helfe Patrick und stoppe seine Zeiten. Alle knapp über 17 Sekunden, eine 16,96. Er freut sich, denn beim WarmUp vor einigen Wochen waren das die Top-Zeiten gewesen.


Bei Robert lohnt es sich immer noch nicht, Zeiten zu nehmen. Er kommt schlecht zurecht.


Die Bahn ist fahrerisch keine Herausforderung, eher aber eine Mutprobe. Wer keinen Mördermotor hat, kann aufhören. Wir haben immer noch unseren Trainingsmotor "JP" drin.


Später am Tag kommen Olli  und Charly, Pietsch und Andy Theiss (der mit dem Motonica)


War es am Mittwoch heiß, fällt mit für den Donnerstag kein Ausdruck mehr ein. Auf der Bahn nix zu Essen oder zu Trinken. Ein Dixi-Klo (Ist in Ordnung, solange Du nicht nach unten guckst)


Am Abend Essen im Hotel im großer Runde und Köstritzer... hatte ich ja schon mal erwähnt.


 


Freitag: Das Fahrerlager ist voll. 45 Klasse 1, 35 Klasse 2 Fahrer. Es werden Zelte für Verpflegung aufgebaut. 2 Kirmes-Wagen beziehen Stellung. Was soll denn das??


In dem einen gibt es Früchte mit Schokoüberzug (Lecker bei 35°C) und Lebkuchenherzen, im anderen kann man mit B ällen auf Dosen werfen. Am liebsten hätte ich dem Ar... mit seinem frauenfeindlichen Spruch auf dem T-Shirt den Ball dahin geworfen, wo der Pfeil hinzeigte.... wenn halt nur die Arthrose im Wurfarm nicht wäre !


Jetzt sind alle schnell unterwegs. Bei Robert ist endlich der Knoten geplatzt. Hoffentlich tut das unser neuer NovaRossi 9 Kanäler nicht, den Robert jetzt fährt. In der Mittagspause gehen wir in das Verpflegungszelt. „Eine Wurst mit Brötchen“. Eine noch leicht junge Dame, leicht zu schwer für den viel leichten Outfit, nimmt die Bestellung entgegen. Ihre wirklich riesigen und giftgrünen Fingernägel faszinieren mich. Hätte ich ´ne Curry-Wurst bestellt, könnte die die locker mit den Dingern durch eine schnelle Handbewegung in Scheiben schneiden. “Ketchup oder Senf“ fragt sie mich, während sie mit einer Kombination aus grünem Nagel und Restfinger die Wurst in das Brötchen versenkt.


Na ja, ich hatt´  ohnehin nicht so den großen Hunger.


Das Freie Training wurde beendet. Vielleicht war ich nicht der einzige, der die Gruppeneinteilung beanstandet hatte. Es gab jetzt innerhalb der Gruppen jeweils 3 gezeitete  Einheiten zu jeweils 10 Minuten. In diesen 10 Minuten wurden die schnellsten zusammenhängenden 3 Rundenzeiten addiert. So ergab sich eine Rangliste, nach der dann die endgültige Gruppeneinteilung passieren würde. Eine faire Lösung, denn so würden die Leute entsprechend ihrem aktuellen Leistungsstand zu  diesem Zeitpunkt und auf dieser Bahn bewertet werden.


Robert legte einen tollen letzten Trainingslauf hin. 3 Runden zusammenhängend unter 17 Sekunden. 9!!! Platz im Gesamtklassement.


Endlich hatten wir es geschafft: Wir waren nun wieder in der Gruppe, in der wir auf keinen Fall fahren wollten, nämlich im Lauf mit den  schnellsten Fahrern:  Hanauer, Pietsch, Hammerl, Salven, Schäfer, Dankel, Baier, Mack. Dennoch waren wir stolz wie die Könige, am Abend mit Olli zum Griechen, Köstritzer und ab ins Bett.


Samstag früh: Fahrerbsprechung. Hier fällt jetzt ein Satz, der kennzeichnend für die gesamte Veranstaltung sein sollte. „Mein Name ist XXXX, ich bin der Rennleiter und werde versuchen, die Veranstaltung ........“


Das ist lieb, aber wenn Leute mit dem Messer zwischen den Zähnen und dem DMC-Reglement unter dem Arm am Start sind, ist der Versuch allein nicht ausreichend.


So kam es im Laufe der folg enden 2 Tage öfter zu Verwirrungen, ungleich Behandlungen, Beeinflussung von Außen, widersprüchlichen Aussagen usw. Da gibt es eine Waage nur auf drängen der Fahrer erst am Samstag früh, nach den Vorläufen wird die Strecke zum freien Training erneut geöffnet, bei den Vorläufen wird weder der Tank auf Inhalt noch der Sprit auf Nitrogehalt getestet. In der Box beim Tanken herrscht Chaos. Um die Boxengasse zu entwässern, sind Rasensteine im Asphalt verlegt. Fährt man da drüber, versetzt das Auto... oder die Reifen gehen kaputt. Also hat man Linoleum –Streifen dort hingelegt. Da fahren aber die Autos nicht drüber,... sondern drunter. Man darf mit dem Fuß nicht in die Gasse treten, da aber , wegen der erwähnten Rasensteine das Auto nicht bis an die Kante ranfahren kann, kommen Leute mit kurzen Armen (ich) nicht an das Auto. Die tech. Abnahme unterstellt einen Betrugsversuch beim Gewicht, weil das Auto nach dem Rennen mit dem zur Kühlung des Motors  aufgesteckten Kerzenschlüssel zur Abnahme  abgegeben  wird. Uns hat man verschont, (was ich super finde und heute noch dankbar bin), obwohl  unser Spoiler zu hoch war. Ein Helfer des Vereins läuft als Streckenposten über die Fahrbahn .Olli trifft ihn am Fuß. Gott sei Dank: nix passiert. Das Auto hat einen erheblichen Schaden. Der Helfer meint: „Da haben Sie Glück, dass ich nicht zum Arzt muss. Ich hatte eine rote Weste an, das bedeutet für Sie, dass Sie vorsichtig fahren und Rücksicht nehmen müssen.“ Weiß der Mensch überhaupt, welches Glück er hatte und wie wenig ein Fahrer „Rücksicht“ nehmen kann, wenn er sich mit 115 km/h über die Strecke bewegt.


Es gab seitens der Sprecher zu wenig  erklärende Infos für die Zuschauer und die aktuellen Hinweise auf Gefa hren auf der Bahn kamen zu spät.


 


Vorläufe:  Das Auto war noch in der Einstellung, wie wir am Vortage die Superzeiten hingelegt hatten.  Robert hat Probleme mit dem Stand der Sonne, weil das Ende der schnellen Kurve jetzt im Schatten liegt. Noch in der Aufwärmphase hämmert Robert das Ding  in die Kyosho-Plakate.  Olli Mack 5 Sekunden später direkt daneben auch.  Ich muss neue Reifen montieren, Olli´s Auto ist Matsch. Unsere Zeit eher mies.


2.Vorlauf. Nach einer Minute löst sich der C-Ring am Freilauf. Nach langer Suche finde ich den 2. Gang auf der Gegengeraden.


3. Vorlauf: Direkt nach dem Start schaltet das Getriebe nicht mehr in den 2. Gang.  Robert kommt rein. Leichtes Unwohlsein kommt auf.


4.Vorlauf: Nach dem Start verlieren beide Zahnräder ihre Zähne. Das Kugellager im Achsbock hat sich aufgelöst und deshalb fällt die Hinterachse hin und her.


5.Vorlauf: Robert zeigt Nerven und fährt einen auf Nummer sicher. Nur Startplatz 22,- also Viertel-Finale. Lange Gesichter bei Team Will.


 


Die schnellsten 4 in Klasse 1: Hanauer, Mack, Hammerl, Salven,  In Klasse 2. Hoppe, Liersch, Lechner, Sanchez.


 < /P>
 

Jetzt hagelte es Proteste von allen Seiten,- so lange hatte man gewartet. Charly ist am Boden zerstört. Weil er, zugegeben, viel zu spät als Streckenposten die Bahn betritt, bekommt Olli eine Runde auf den besten Vorlauf abgezogen. Die anderen Läufe werden nicht gewertet.


Olli fällt auf Platz 13. Robert Pietsch trifft das gleiche Schicksal: Runter auf 27.


 


Am Abend zum Griechen: Charly trinkt aus Verzweiflung über seine „Vergesslichkeit“ ein Cola mehr, wir ersäufen unser Versagen in................ ja, das wollte ich auch sagen: Köstritzer.


Eigentlich hatten wir Karten zu einer Abendveranstaltung auf der Bahn, aber 1.waren wir alle geladen, denn sicherlich hätte es gelangt, Olli und Robert den besten Lauf zu streichen, aber die anderen in der Wertung zu lassen, (Eine Sportbundtagentscheidung, die ich absolut nicht nachvollziehen kann)  und 2. gab es ein Schwein am Spieß, was mein Robert nicht wollte. Ich hoffe, die Stings haben unsere Gutscheine verwertet. (Habe zwischenzeitlich erfahren, dass leider schon früh das Schwein "aus" war)


 


Sonntag, Renntag. Robert startet von Startplatz 2 das Viertelfinale B. Übernimmt sofort die Spitze, macht keinen Fehler und gewinnt.


Halbfinale B. Startplatz 8.    4 Fahrer sind am Ende nach 20 Minuten in einer Runde. Robert ist erster.  Wir sind im Finale!!!


Das ist so viel mehr, als wir uns ausgerechnet hatten. Unser Ziel wäre ein Halbfinalplatz gewesen, aber Finale: Wahnsinn.  Man muss mal bedenken, wer da nicht drin war:Dankel, Stark, Morgenstern, Schäfer, Giesa, Meister, Hennemuth, Sting und noch andere schnelle Jungs.


Nebenbei erwähnt: Auch Olli und Robert Pietsch haben ihre Pflicht getan und sind in den Endlauf gefahren.


Endlauf Klasse 2. Hier hat Lars Hoppe auf einem Evolva gewonnen. Ich kannte den jungen Mann gar nicht, weil ich elektromäßig nicht fit bin. Dort soll er aber ein Top-Mann sein. Auf jeden Fall ist er super gefahren und wäre mit seinem Ergebnis in Klasse 1 auf den 4. Platz gekommen. Sabrina Lechner, die inzwischen eine junge Dame geworden ist, belegte eine Runde zurück den 2. Platz. Dritter Martin Hen schel vor Sacha Sanchez, der sein letztes Rennen in der Klasse 2 gefahren sein dürfte.


Sensationell der 5 Platz von Andy Theiss aus Lahntal, den ich bewundert habe, wie er die Tage zuvor mit seinem Motonica an verschiedenen Fronten gekämpft hat. Wenn der Hersteller auf das hört, was Andy zu diesem Auto zu sagen hat, kann´s vielleicht doch noch was werden.


An dieser Stelle noch ein Nachtrag: Habe heute auf der Internet-Site des Importeurs gelesen: "Andreas Theiss, Deutscher Meister 1:8  2006 auf Motonica".  Das erinnert mich an folg. Geschichte: Der Papst kommt auf dem Flughafen von Peruzuela an, küsst den Boden, als ihm der erste Reporter das Mikro vorhält und fragt:" Heiliger Vater, werden Sie denn auch ein Freudenhaus besuchen??"


Der Papst ist entsetzt ob der Frage und antwortet: "F reudenhäuser, gibt es denn soetwas hier??"


Die Headline der Zeitung am nächsten Tag lautet: Erste Frage des Papstes:" Gibt es hier Freudenhäuser?"


Was lernen wir daraus: So ein wenig sollte man schon bei der Wahrheit bleiben. Andreas Theiss hat sein erstes Rennen auf einem Motonica bestritten und dabei bei dem Endlauf zur Deutschen Meisterschaft in Leipzig in der Klasse 2 einen tollen 5. Platz erreicht. Dadurch wurde er Deutscher Seniorenmeister inVG8 Kl.2.   Während der Saison fuhr er noch ein anderes Fabrikat.


 


Endlauf Klasse 1: Startplatz 7. Robert hatte durch das Viertel- und Halbfinale das Auto ganz schön strapaziert... und leider war keine Zeit, zwischen Halbfinale und Endlauf das Auto komplett zu überholen. Außerdem ist er nicht annähern so gut gefahren, wie in den Läufen zuvor. Die Anspannung bei einem solchen Rennen  ist unglaublich: Du willst dein Bestes geben.... aber wehe, Du behinderst einen von den schnellen Jungs. Olli hat das Finale mit 2/100 Vorsprung gewonnen. Das sind wenige Zentimeter nach 40 Minuten. Stell Dir vor, Du hältst einen von den beiden nur eine Sekunde auf.... die schlachten dich. (Zumindest der eine von den beiden)


Bereits nach wenigen Minuten kam ein Abgesandter von Herrn Salven zu mir und meldete eine anstehende Überrundung mit erster Miene und deutlichem Ton an. Gott sei Dank für mich hat Robert ihn vorbei gelassen. Wenige Runden später dreht sich ein „Vereinskamerad“ vor Mr. Serpent. Salven kann nicht mehr ausweichen und knallt rein. Das war’s. Davon abgesehen: Robert sagt später, Michael Salv en sei einer der stillen und freundlichen oben auf dem Fahrerstand gewesen.


Nach mehreren Abflügen geht unser Auto nicht mehr. Ein Reifentausch wird fällig. Plötzlich so was wie Störungen. Geht das bei DSM??. Ausfahrt aus der Schikane. Das Auto dreht sich unter Vollgas wie ein Kreisel um die eigene Achse, schießt über den Fahrbahn. Mir gefriert das Blut in den Adern: Nur keinen abschießen. Robert rettet sich in die Boxengasse. Er will aufhören, hat genug. Thilo vom Team Sting, der mir in der Boxengasse hilft, findet den Fehler: Der Vergaser hat sich gelöst. Robert fährt das Rennen fertig. Unter Berücksichtigung der Probleme/Leistungen der anderen Fahrer wäre bei uns mit viel Glück und ohne Probleme max. ein 5 oder 6. Platz drin gewesen.


Unglaublich das Rennen zwischen Olli und Hammerl,  als Olli beim vorletzten Ta nkstop direkt nach der Boxenausfahrt den Mugen abgelegt hat und Hammerl bis auf wenige Zentimeter ran kam. (Wußte der Herr mit der Zielflagge eigentlich genau, wo die Zeitschleife eingebaut und das Rennen zu Ende war??)  Dramatischer geht´s nimmer. Ex-Europameister Christian Wurst wird dritter.


Die Ergebnisse sind übrigens auf der Homepage  des MRC Leipzig einsehbar.


Im Großen und Ganzen eine gute Veranstaltung, deswegen Dank an den Veranstalter und Entschuldigung dafür, wenn ich was Böses gesagt haben sollte. Ich möchte eigentlich nur, dass alle in Freundschaft dieses tolle Hobby betreiben können.... wir auch !


 


KHW


 


P.S. Hat irgendjemand irgendeinen Vertreter des DMC auf der Veranstaltung gesehen??


 


 


 


 


 


 


 

Bilder:
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Ergebnisstabelle:
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