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Ergebnisse und Berichte von Rennenwochenenden
Hauptsächlich gibt es hier die Ergebnislisten der von uns veranstalteten Rennen, sowie auch den Rennen, an denen WMC-Mitglieder teilgenommen haben. In der Tabelle wird ersichtlich, um welche Veranstaltung es sich handelte und wann diese war (das ist gleichzeitig der Link zu weiteren Infos des Rennens).

Bahnrekorde : Andreas Gisa VG8 13.947s am 30.06.2012 Euro 40+
Hartmund Rose VG10 scale 15.907s 2.juli 2011 Euro 40+



Deutsche Meisterschaft(Hamm)
13.-15.7.2007
Bericht:

Ähnlich wie Michael, nur von der DM werde ich kleine Tagesberichte anfertigen. Bilder gibt e dann am Ende, wenn ich wieder zu Hause bin.


Mittwoch, 11.7.07
Wir sind gemütlich Morgens gegen 9:45 Uhr abgefahren, gegen 13 Uhr sind wir in Hamm angekommen, entgegen der Wettervorhersage war es trocken und mehrere Fahrer bestätigten mir, das sie den Vormitag schon gefahren sind. Also haben wir erstmal ausgepackt, leider mußte ich den Akku laden und bis dieser voll war konnte ich auch schon nicht mehr fahren, da es kurz zuvor heftig aning zu regnen. Die Bahn selbst macht einen recht guten eindruck, evtl. ein bißchen wellig. Das Fahrerlager sieht auch sehr gut, mal abwaten wenn alle Fahrer da sind könnte es etwas eng werden, aber das wird sich zeigen. Wir sind aufjedenfall direkt sehr freundlich empfangen worden.
Bedingt durch den Regen sind wir dann gegen 16:30 ins Hotel gefah ren.


Donnerstag, 12.7.07
Das Wetter am Morgen sah eher durchwachsen aus, als wir gegen 9 Uhr an der Bahn eintrafen, in der Schickane nach der langen Geraden standen noch Pfützen. Kurz vor 10 wurde von den Mitglieder des AMC Hamm der Staubauger ausgepackt und das stehende Wasser entfernt. Am Himmel sah es jedoch eher so aus, als würde, nachdem das Wasser weg ist, der nächste Schauer runterkommen. Dem war zum Glück nicht so und es blieb bis auf den ein oder anderen kleinen Tropfen zwischendurch trocken. Am Mittag schaute sogar die Sonner heraus. Heute bin ich natürlich auch gefahren und ich war erstaunt, wie gut es doch ging. Am Anfang harderte ich noch mit der Bremse, ich brauchte diese auch nur anzuschauen und schon drehte sich mein Auto. Nachdem ich dieses Problem in den Griff bekommen hatte, waren meine Rundenzeiten für meine Verhältnisse sogar richtig schnell. Trotz den doch recht nahestehenden Begrenzungen (man könnte ja fast meinen man fähr t in Wiesbaden, nur das hier die Begrenzungen überall sind), habe ich nur einen hinteren Querlenker und ein Zahnrad als Schaden zu vermelden. Ich muss sagen, es hat Spaß gemacht.
Interessant sind vor allem die Klasse 1 Fahrer, die Ihre Autos über die Bahn jagen, das einem das Hören und Sehen vergeht. Olli Mack ist auch schon schnell unterwegs, allerdings der Sprit, der Sprit. Richtig testen konnten er auch nicht, da heute nach langer Schlangenbildng vor der Boxengasse, das Training jeweils nur noch einen Tank am Stück erlaubt war. Morgen wird es dann jeweils 15min. Turns geben, da sollte sich dann auch für die Sprithungrigen eine Trainingsmöglichkeit ergeben.
Wir gehen auf jedenfall jetzt was Essen, heute ist im Hotel Schnitzeltag und das müssen wir ausnutzen.


Freitag 13.7.07
Morgens nach dem Aufstehen, der erste Blick aus dem Hotelfenster: Sch*ße, alles nass. Also gemütlich zjm Frühstück, Sachen gepackt und ab auf die Bahn. Natürlich ist noch nichts los, das gezeitete Training sollte um 10 Uhr starten, aber natürlich ist noch niemand gefahren. Die Bahn war aber stetig am abtrocknen.
Das Training sollte mit Fahrerkarten ablaufen, sprich jeder Fahrer erhält eine Karte, die er in einen Zeitplan stecken konnte. Bis 14 Uhr wurde auch nach diesem Verfahren trainiert, teilweise mit chaotischen Zusammensetzungen, ab 14 Uhr wurde dann in Vorlaufgruppen trainiert und alles wurde wesentlich geordneter. Ich selbst bin heute absolut zufrieden, ich war in meiner Gruppe von der Anzahl der Runden relatib gut mit dabei, und konnte auch hohe 13 bzw. niedrige 14er Zeiten fahren, zwar immer noch 2 Sek. langsammer als die Schnellsten, aber für mich absolut in Ordnung. Am Nachmittag begann es dann zwischendurch kurz zu tröpfeln, und alle schielten gen Himmel, denn jeder wollte noch einen zweiten Trainingslauf fahren und das natürlich im Trockenen. Nach kurzer Zeit klarte der Himmel zum Glück wieder auf und bis zum Ende war noc hmal schönster Sonnenschein.


Samstag, 14.7.07
Leider der Tagesbericht vom Samstag erst nach der DM, wir waren Abends noch auf der "Fahrer-Party" und anschließend noch auf einen Absacker im Hotelm, doch dazu später noch etwas mehr.
Samstag war es nun endlich soweit es wurde ersnt, denn die Vorläufe standen auf dem Plan. Also hieß es ebanso früh aufstehen, denn um 8:30 Uhr war Senderabgabe und um 8:45 Uhr die Fahrerbesprechung. Bekanntermaßen gilt der erste Vorlauf als der Schnellste und ebenso bekannt ist mein erster Lauf generell immer der schlechste (diesmal nicht ganz). Ich bin also ohne große Erwartungen an meinen ersten Vorlauf rangegangen und es lief eigentlich richtig gut, ich war auf 22 Runden Kurs (wäre gutes Mittelfeld gewesen), bis ich dann nach ca. 3 Minuten eine "Feindberührung" hatte, danach in die Bande einschlug und sich ein PivotBall aus dem Achsschenkel drückte, war also nichts, aber wir haben ja noch 3 Vorläufe.
Z weiter Vorlauf, ich bin gut unterwegs in der vorbereitungszeit, es heißt noch 30 Sekunden, ich komme in die Box, mein Vater tankt und setzt mich wie abgesprochen bei "10s" ab, ich fahre los, gemütlich mache ich mich auf den Weg richtung Zeitschleife, aber der Start kommt nicht. Aus Unerfahrenheit warte ich also vor der Zeitschleife, das Signal kommt, ich gebe Gas und schwups der Motor aus. Mein Vater hat in der Box vor lauter Hecktik Probleme das Auto richtig auf der Startbox zu platzieren, also verliere ich rund 1:40 bis ich dann endlich losfahren kann. Vor lauter Frust lass ich es richtig fliegen und habe auch konstant gute Runden, nur leider halt nicht über die Vollen 5 Minuten.
Dritter Vorlauf, ich glaube ich war so ziemlich letzter, ich fahre also etwas verhaltener, ich will ja wenigstens einmal über die Zeit kommen, 2 kleine Rempler bzw. Fahrfehler, aber am Ende bin ich doch 5 Minuten gefahren und es stehen 21 Runden zu Buche, das wäre nach dem ersten Vorlauf di rekt das Halbfinale gewesen, aber leider waren die anderen auch besser. Ich merke aber, das vom Speed her, wenn ich konstant durchkomme noch 2 Runden mehr drin wären, gut wir haben ja noch den vierten Vorlauf und da es wieder etwas kühler wird, sind die Prognosen eher gut, als schlecht. Selbiges gilt übrigens für Klasse 1, den hier konnte sich Michael Salven im letzten Vorlauf noch von Startplatz 3 auf Startplatz 1 verbessern und Stefan Hanauer viel von Startplatz 1 auf Startplatz 3 zurück.
Vierter und letzter Vorlauf, ich gehe mit meinem Auto zu Charly "Schau doch mal nach dem Motor, da muß noch was gehen." Er schaut ihn sich an, stellt hier und da noch was ein. Vielleicht war es zu viel, denn in diesem Vorlauf, ging mir mehrfach der Motor aus, so das ich nach 11 Runden der Fahrerstand verlassen habe. Am Ende der Quali, stand ich somit auf Startplatz 34 von 38 Startern, aber immerhin nicht letzter. Für Olli Mack lief der Tag auch nocht viel besser ab, himmelte er doc h in den ersten beiden Vorläufen jeweils einen Motor, mußte er entgegen des "kühleren" Vortages, wo er noch, wenn auch knapp, über die 5 Minuten kam im dritten Vorlauf nachtanken. Im vierten Vorlauf mußte er ebenfalls wieder frühzeitig aufhören, da er mit Elektronikproblemen, Charly un der tippten auf den Akku, zu kämpfen hatte.
Am Abend waren wir noch auf der "Fahreer-Party", wie schon erwähnt. Hierfür hatte der AMC Hamm mächtig aufgefahren, mit Buffet für 120 Leute, einer Mobilen Disco und Cocktailbar. Das Essen am Buffet war Klasse, es gab mehrer Hauptgerichte, sammt Beilagen, Kalte Platten und Nachtisch. Die "Disco" war eher so lala, hauptsächlich Schlager, die Cockails haben wir gar nicht erst getestet. Charly Olli, mein Vater und ich beschlossen vorzeitig ins Hotel zu fahren und dort noch gemütlich den Abend ausklingen (0 Uhr) zu lassen.


Sonntag, 15.7.07
Der Tag der großen Entscheidung, leider mit einem etwas faden Beigeschm ack, dazu aber später mehr.
Bedingt durch meine "Leistung" vom Vortag mußte ich im ersten Viertelfinale des Tages starten, davor gab es nur noch das Achtelfinale der Klasse 1. Am Morgen hat Chary nochmal nach dem Motor geschaut, da er ja im letzten Vorlauf einige Mucken gemacht hat. In der Vorbereitungszeit ist er mir trotzdem ich glaube zweimal ausgegangen. Ich mußte vom Startplatz 8 ins Rennen gehen und wollte es langsam angehen, sollen sich doch erstmal die Fahrer vor mir "begriegen". Ich fuhr los, sah auch schon den ersten an der Seite, also einen Platz gut gemacht, fehlen nur noch 5 auf dem Weg ins Halbfinale, leider traf ich ein Unfallopfer nach der 2 Kurve und verlor damit den Platz wieder, aber das Auto lag gut und der Motor ging (noch) tierisch. In der folgenden Zeit schaffte ich es noch 2 oder 3 Fahrer zu überholen, doch dann wieder Motor aus. Dank Martin Holdermann kam mein Auto schnell in die Box und ich wieder ab auf die Piste, es ging nicht mehr ganz so gut, aber ich war trotzdem noch recht gut unterwegs. Dann wieder Motor aus, selbes Spiel. Nach dem insgesammt 6ten oder 7ten Motor aus, hatte ich dann einfach keine Lust mehr, also blieb für mich am Ende nur der 32. Platz, damit habe ich mein Hauptziel dieser DM erreicht: Ich bin nicht letzter.
Die weiteren Aufstiegsläufe verliefen nahezu Standardmäßig, ich habe nicht viel davon mitbekommen, da wir (Charly, Olli, Martin, Rene und ich) am Imbiss saßen und "Fachsimpelten" bis es im Viertel A der Klasse 1 hieß "Rennabbruch". Wir haben zwar einige Unfallgeräusche gehört aber den Eigentlichen Unfall nicht mitbekommen. Von Neugier gepackt, wir wollten doch sehen, was passiert ist und warum der Lauf abgebrochen wurde, sind wir an die Strecke. Der Anblick war nicht wirklich schön. Der Helfer am Ende der Geraden lag auf dem Boden, ein Bein in der Luft und der Unterschenkel baumelte nur noch, er hatte sich wohl Schien und Wadenbein gebrochen. Mein Vater hat mir später d en Hergang geschildert, den ich versuchen will wieder zu geben. Auf dem Weg zu seinem Helferposten sind mehrere Autos dicht hintereinander die Gerade hochgejagt, den Sprung über das erste Auto hat der Helfer noch geschafft, ist dabei aber wol direkt vor dem nächsten Auto aufgekommen, der ihm das Standbein weggerissen hat. Man darf nicht unterschätzen, das dies kurz vor dem Anbremspunkt war und somit der schnellste Teil der Strecke. Es gab eine längere Unterbrechung und die Stimmung war auch nocht mehr die Beste. Es wurde gerätselt wie es weitergeht.
In einer erneuten Fahrerbesprechung wurde nochmals verstärkt auf die Sicherheit hingeweisen und beschlossen, das bei einem Hefer auf der Geraden eine gelbe Fahne am Anfang der Geraden geschwenkt wird. Nach dieser Besprechung wurde das Viertel A nochmals gefahren und vermehrt auf Helfer vom Streckensprecher Aufmerksam gemacht. Interessant wurde es dann wieder im Halbfinale A der Klasse 1, Olli Mack mit Problemen am Vortag hier nur auf Startplatz 6, mußte kurz vor dem Lauf noch das Gasservo tauschen, da die Probleme nicht durch den Akku sondern wohl doch durch das Gasservo zustande kamen. Vor dem Lauf gab es dann noch eine 10 minutige Ausszeit, da ein Fahrer technische Probleme hatte, diese Zeit nutze Olli um das Gasservo auf Herz und Nieren zu testen. Für Olli lief in diesem Finale eigentlich alles Top, er konnte sich relativ schnell an die Spitze vorfahren und diese auch lange halten, doch ein Tankstopp mehr und ich denke Probleme mit den Reifen durch seine "Testfahrten" brachten ihm am Schluss nur den zweiten Platz hinter Philip Eberle ein, aber es reichte für Startplatz 8 im Finale.
Das Finale der Klasse 2 war, man kann es fast schon so bezeichnen, ein reines Autosterben, bzw. Crash Car Derby, mit zwischenzeitlich mal nur 4 Autos auf der Strecke. Am Ende siegte absolut verdient Philip Kremer, der Absolut sauber und Konstant gefahren ist. Leider ist er nur 2 SM-Läufe gefahren, daher haben seine mitgebrachten Punkte am Ende nicht für den deutschen Meister gerreicht, aber es gibt ja noch ein nächstes Jahr, da er ja nicht aufseteigen mußte.
Ohne Zweifel der Höhepunkt der ganze Veranstalltung war der Finale der Klasse 1, denn es gabe 6 Fahrer die den Titel unter sich ausmachen konnten, allen voran Michael Salven (West), Robert Pietsch (Süd) und Stefan Hanauer (Mitte) (auch die reihenfolge der Startaufstellung) und natürlich noch die zweiten der Sportkreise Andreas Hammerls (Süd), Oliver Mack (Mitte) und Karl-Heinz Meister (West). Nachdem Michael Salven in der Startaufstellung der Motor ausging hatte Robert Pietsch die allerbesten Karten auf den Titel. Wiedereinmal absolut Weltspitze war die Leistung von Oliver Mack, der von Startplatz ins Rennen gehen mußte sich innerhalb der ersten 3 Minuten aber schon auf den zweiten Platz hinter Pietsch vorarbeiten konnte. Leider ist der Ninja sehr durstig und er mußte alle 4 Minuten tanken, was je nach Gegner ei nen oder sogar 2 Stopps mehr bedeutet, das sind rund 12-5 Sekunden, sprich eine Runde, die bei diesem Fahrerfeld erstmal herausgefahren werden muss.
Hatte Olli im letzten Jahr noch enormes Glück, so konnte er es dieses Jarh nischt schaffen und am Ende hieß der Sieger absolut verdient Robert Pietsch, der hiermit den ersten großen Titel für den Veloc von Shepherd Micro Racing eingefahren hat. Olli Mack wurde zunächst auf dem dritten Platz hinter Michael Salven geführt, dieser hatte jedoch eine Runde mit 8 Sekunden im Rundenprotokoll, die ihm gestrichen wurde. Somit hieß es am Ende doch Mack vor Salven auf 2 und 3.
Es ist immer wieder schön, die deutsche "Elite" der Fahrer zu beobachten und nur für dieses Finale haben sich die 4 Tage gelohnt.


Fazit:
Diese DM war der Abschluss meiner ersten Saison 1:8 Klasse 2. Eine Saison mit Höhen und Tiefen für mich (mehr Tiefen, aber das ist ein anderes Thema) und die DM war der krönende Abschlus. Es war eine Klasse Veranstalltung, gut Organisiert, super Stimmung und auch das Fahren hat so richtig Spaß gemacht, obwohl ich zunächst eher skeptisch gegenüber der Streck war. Sicherlich gibt es überall was zu meckern, aber da will ich jetzt nichts zu sagen, die positiven Eindrücke haben absolut überwogen.


Gruß


Euer Carsten

Bilder:
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