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Ergebnisse und Berichte von Rennenwochenenden
Hauptsächlich gibt es hier die Ergebnislisten der von uns veranstalteten Rennen, sowie auch den Rennen, an denen WMC-Mitglieder teilgenommen haben. In der Tabelle wird ersichtlich, um welche Veranstaltung es sich handelte und wann diese war (das ist gleichzeitig der Link zu weiteren Infos des Rennens).

Bahnrekorde : Andreas Gisa VG8 13.947s am 30.06.2012 Euro 40+
Hartmund Rose VG10 scale 15.907s 2.juli 2011 Euro 40+



HobbyCup(Greuthof)
03.10.2007
Bericht:

3 Oktober, Feiertag in Deutschland, endlich mal Ausschlafen – von wegen. Um 5 Uhr klingelt der Wecker, heute geht es nach Greuthof, zum HobbyCup Finale. Der zweite „Spieltag“ der englischen Woche. Ich war schon richtig gespannt auf die Strecke, wird sie doch von einigen als das „Monaco der MiniCars“ angesehen. Also Auto Laden und ab auf die Autobahn, bei Mannheim wollte ich schon wieder umkehren, denn es goss wie aus Eimern, aber guter Dinge fuhr ich weiter.


In Greuthof angekommen, war noch alles nass und teilweise im Nebel, aber ich konnte mir ein Bild von der Strecke machen. Auf Bildern sieht die Strecke ja schon sehr verwinkelt aus aber in Natura ist es definitiv wie eine Berg und Talbahn. Es waren schon ein paar HobbyCup Fahrer anwesend und es hieß Auto ausladen und einen Platz im Fahrerlager sichern, denn dieses ist, sagen wir mal, kuschelig. Es war angedacht, das von 9 bis 10 Uhr die Möglichkeit zum Trainieren gegeben ist, aber bis auf einige unverbesserliche fuhr keiner, denn es war noch nass.


Gegen 11 Uhr starteten die ersten Vorläufe, es war noch feucht und ich wollte mit meinem Regenauto an den Start gehen, also Funke umgestellt, noch schnell die Trimmung kontrolliert und den ersten beiden Gruppen zugesehen. Dann Gruppe 5, meine Gruppe, Martin Holdermann, der auf das Rennen verzichtet hat um mir den Helfer zu machen (Danke  nochmals dafür) steckt die Kabel zusammen, aber es tut sich nichts. Diagnose: DSM-Sendemodul defekt und erster Vorlauf vorbei. Dank Tobias Herzog, ebenfalls vom RCT Hockenheim, konnte ich den Rest vom Tag noch fahren, denn wir teilten uns einfach seinen Sender. Zweiter Vorlauf, ich gehe auf die Piste, das erste mal die Achterbahn unter den Reifen mit ungewohnten Sender in der Hand, Ergebnis 20 Runden, nur 3 Runden hinter dem schnellsten, es lief also gar nicht mal schlecht, war aber noch ausbaufähig.


Dritter Vorlauf, die Bahn ist nahezu trocken und ich fahre mit weichen Trockenreifen, immer noch nicht ganz auf die Bahn eingeschossen, werden es am Ende 26 Runden und damit Platz 6 und Startplatz 2 im Halbfinale, schon mal gar nicht schlecht.


Nach der Mittagspause, es gab leider keine der wohl berühmten Hähnchen, ging es weiter mit dem Halbfinale. Am Start kam ich gut weg, konnte gut das Tempo mitgehen. Allerdings habe ich noch in keinem Lauf so  viele Unfälle gesehen wie in diesem, ich blieb auch nicht verschont und wurde ein paar mal heftig abgeschossen, aber das Auto hielt einiges aus. Gegen Ende des Halbfinals war mein Auto dann nur noch schwer zu kontrollieren, im Nachhinein stellte sich heraus, das der seitliche Riemen abgesprungen war. 2 Minuten 30 vor Schluss, mein Auto reagierte nicht mehr auf meine Gasbefehle, aber die Lenkung ging noch, ich fuhr also in die Box mit dem Wissen, das es das mal wieder war und meine Pechsträhne weiter anhält. Nun aber, warum ging das Gas nicht mehr? Bei einem der Crachs ist die Transponderhalterung gebrochen, daran waren die Kabel befestigt und in Folge dessen hat sich mein Servokabel durch gescheuert und der Transponder ist an der einen Seite auch leicht an geschliffen. Martin machte sich nach dem Lauf direkt auf den Weg zur Zeitnahme, er war der Meinung es hätte noch gereicht fürs Finale. Grinsend kam er zu mir, und bestätigte mir seine Meinung, ich war im Finale. Pechvogel diesmal: Michael Kirchner, sein Transponder zählte nicht und ihm fehlten somit einige Runden. Er hätte das Finale eigentlich locker erreicht, konnte er doch den Speed der Spitze wunderbar mitgehen.


Fürs Finale machte ich dann mein eigentliches Einsatzauto startklar. Das Finale begann sehr hektisch und ich behaupte mal es war noch chaotischer als das Halbfinale, überall Autos kreuz und quer auf der Fahrbahn. Der erste Leidtragende war Louis Barbosa aus Hockenheim, dessen Auto mit Störung einschlug und dabei der Vergaser abr iss. Und da war es wieder mein Problem mit Finalläufen, nachdem beim Start der Motor das erste mal aus war ging das Auto und der Motor hervorragend bis etwa zur 10. Minute, mehrfache Motorstillstände, die selbst durch den Tausch der Kerze nicht in den Griff zu bekommen waren, verdarben mir die Lust zum weiterfahren und ich hörte vorzeitig auf, mal wieder. Jürgen Bähr gewann das Finale souverän, er schaffte es am besten sich aus allem raus zuhalten. Den zweiten Platz ergatterte Peter Graf vor Christian Dussinger.


Die Scaler waren mal wieder eher schwach vertreten und mit 4 Fahrern sehr dünn besetzt. Hartmut Rose zeigte schon in den Vorläufen, das es verdammt schwer werden dürfte ihn zu schlagen, stand er doch nach den Vorläufen mit 3 Runden Vorsprung auf Pole. Unser Thomas Oehl fuhr sich den zweiten Platz ein vor Tobias Herzog und Jürgen Schäfer. Das Finale war nahezu langweilig, Hartmut fuhr einen sauberen Lauf mit nur wenigen Fehlern und verteidigte seine Pole bis zum Ende. Der Finaleinlauf war dann entsprechend der Startaufstellung.


Da dies der letzte Lauf war, gab es am Ende des Tages die Siegerehrung der Gesamtsieger, bei den Scalern hieß der Sieger Hartmut Rose, vor Tobias Herzog und Thomas Oehl aus Wiesbaden, der vor dem Lauf noch auf dem 13. Platz lag. Spannender war es bei den 1:8ern, lagen doch die ersten 4  vor dem Lauf ziemlich dicht zusammen. Aber es gelang den Verfolgern nicht mehr Christian Dussinger den Sieg streitig zu machen. Peter Graf konnte seinen zweiten Platz festigen, nur Leo Umfahrer hatte am Ende knapp das Nachsehen und musste den dritten Platz an Markus Fürst abgeben. Alle konnten sich über tolle Preise freuen und Christian wird im nächsten Jahr den Velox fahren, denn die Firma Shepherd ließ sich nicht lumpen und lobte als ersten Platz einen Gutschein für das demnächst erscheinende Auto aus.


Fazit:
War ich doch am Morgen noch skeptisch sind alle bedenken gewichen. Die Strecke macht tierisch Spaß zu fahren, auch wenn sie wohl zu den anspruchsvollsten in Ganz Deutschland zählen dürfte. Jeder Racer sollte zumindest einmal die Strecke unter die Räder genommen haben, es ist ein wahres Erlebnis. Einen Kritikpunkt gibt es aber noch von meiner Seite. Die Boxengasse: Es ist verdammt haarig die Einfahrt vom Fahrerstand zu sehen ohne sich vorzubeugen, dabei versperrt man aber den Kollegen auf dem Fahrerstand die Sicht bei der Vorbeifahrt am Fahrerstand. Ist nur eine Kleinigkeit, aber etwas „negatives“ muss es ja geben.
Der HobbyCup soll im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden, was ich begrüße, denn es ist der Ideal Einstieg in die Rennszene, für mich wird es aber wohl nur ein paar ausgewählte Läufe geben, denn die Zeit und das Geld ist nicht immer so vorhanden wie ich es gerne hätte.


Gruß


Euer Carsten

Bilder:
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Ergebnisstabelle:
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