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Ergebnisse und Berichte von Rennenwochenenden
Hauptsächlich gibt es hier die Ergebnislisten der von uns veranstalteten Rennen, sowie auch den Rennen, an denen WMC-Mitglieder teilgenommen haben. In der Tabelle wird ersichtlich, um welche Veranstaltung es sich handelte und wann diese war (das ist gleichzeitig der Link zu weiteren Infos des Rennens).

Bahnrekorde : Andreas Gisa VG8 13.947s am 30.06.2012 Euro 40+
Hartmund Rose VG10 scale 15.907s 2.juli 2011 Euro 40+



30 Jahre WMC(Wiesbaden)
22.-25.05.2008
Bericht:

Bericht von Sigi "Großvater" Ritter:


30-Jahr-Feier


1. Tag der 22.05.2008 Feiertag Frohnleichnam


Offenes Clubrennen


Morgens um 09:00h trafen meine Frau und ich auf der Bahn ein.


Es war noch recht ruhig, ein paar waren im Fahrerlager schon am Schrauben, einige saßen noch vor ihren Wohnmobilen und waren gemütlich am Kaffee trinken. Es lag so eine relaxte Morgenstimmung über dem Ganzen, kein Motorgeräusch nur Vogelgezwitscher.


Also erst mal Zeug auspacken, Fahrzeug parken und eine kleine Begrüssungsrunde drehen. Da ich am späten Vorabend schon Akkus geladen und ein paar Reifen geschliffen hatte, no Stress, nur den Motor gegen einen schnelleren tauschen kurz durchchecken und eine erste Proberunde drehen um ein paar Reifen anzufahren. Alles lief gut, Tankfüllung reichte 5min also Fahrzeug abstellen und Kaffe e trinken gehen da zwischenzeitlich der Imbiss in Betrieb war. Anschliessend noch mal Dämpferöl wechseln und Setup prüfen danach eine Testrunde alles lief gut. Da das Teilnehmerfeld nicht so gross war gab es 2 Vorläufe, ein Halbfinale und ein Finale zu fahren. Los ging es dann nach der Mittagspause, den ersten Vorlauf auf Sicherheit gefahren und im zweiten noch mal verbessert. Im Halbfinale ging es von Startplatz 4 ins Rennen, die Taktik Abstand halten und Unfallhindernisse zu umfahren war gut, nur die Stimme meines Mechanikers sollte ich mir besser merken damit man nicht zu früh zum Tanken kommt und daher noch mal extra in die Box muss. Trotzdem noch gut gelaufen nur den Oli kann man nicht halten ausser man schmiert ihm Pattex auf die Hauptwelle, mein einziger Kommentar auf dem Fahrerstand "bist Du schon wieder hinter mir". Nach dem 2. Halbfinale stand der Finalstartplatz fest, wieder von 4, den kenn ich bereits. Das Finale ging gut Los gleich das erste Getümmel umfahre n und schon war man auf 2 es gab ein paar spannende Runden mit Kollege Bär und auch gegen ihr wisst schon wer nur das mit dem Pattex hat auch nicht lange geholfen und weg war er wieder. Diesmal liefen die Tankstops gut was mein Mechaniker betrifft nur hatte der Fahrer nach dem 3. Tankstop einen Hänger und so war das Endergebnis wie der Startplatz. Alles in allem ein Rennen mit viel Spass hat sich doch der Modellwechsel für mich positiv ausgewirkt und somit den Opa auch schneller gemacht :-).


Am Abend war Party und Grillen im Kreise der Kameraden angesagt, einige unentwegte fuhren bis es dunkel wurde, hatte doch ein Gast aus Dormagen sein Fahrzeug mit Beleuchtung ausgerüstet, das sah super aus, reicht aber zur Fahrbahnbeleuchtung nicht aus, dazu wurden dann die Scheinwerfer für das Nachtrennen aufgebaut und getestet.


2. Tag der 23.5.2008


Nachtrennen (von Michael K.)


Wir wollten mal was Neues ausprobieren und dachten, so im Dun keln fahren wäre doch klasse. Achim war so nett uns zwei riesige Flutlichter zu organisieren und nachdem wir die zu einem früheren Zeitpunkt schon mal testweise in Betrieb genommen hatten, konnte es losgehen. Das war eine ganz besondere Stimmung, denn über der Bahn lag ein Nebelfeld duch die Abgase. Das Wetter hatte seinen Teil dazu beigetragen, dass der Dunst nur schwer abzog. Dazu dann zwei Fahrzeuge, die mit Licht ausgestattet waren, einfach klasse. Vielen Dank hierfür an unsere Freunde Andreas Jubin aus Dormagen und Christian Dussinger aus Asbach, die ihre Fahrzeuge mit LED\'s zum leuchten brachten. Ich persönlich bin bei dem Rennen nach ein paar Runden ausgestiegen, die altersschwachen kränkelnden Augen haben da nicht ganz mitgespielt. Mein Auto war für mich am Anfang und Ende der Geraden kaum zu sehen und auch die Richtung des Fahrzeuges konnte ich zeitweise nur raten. Da wollte ich bei keinem Teilnehmer für Schrott sorgen, weil ich im Weg stand. Aber wenn ich mir Thomas Oehl mit seinem Scaler, bei dem ich Helfer sein durfte, angeschaut habe, ist er doch im Dunkeln fast schneller als im Hellen gefahren! "Deinen Optiker hätte ich auch gerne". Etwas mehr Licht noch und vielleicht ein wenig Wind dazu, dann wäre auch ein 24-Stunden-Rennen machbar. Die Begeisterung war groß, bestimmt werden wir wieder mal ein Rennen im Dunkeln machen.


3. Tag der 24.5.2008


Speed-Contest


Die Nacht war zu kurz hatte doch der gestrige Arbeitseinsatz mal wieder bis in die Nacht gedauert, ich war morgens wie gerädert und wollte einfach nur liegen bleiben. Aber es half nix da meine Frau "Frühdienst" im Imbiss hatte. Also alles einladen und zur Strecke, Kaffee und Brötchen gibt es ja dort. Für diesen Tag war ein Teamrennen angesetzt vorrausgesetzt es machen genug mit. Für mich erst mal eine Kopfschmerztablette, 2 Kaffee dann Fahrzeug auspacken und Wartung durchführen war angesagt. Je mehr ich das Gerät untersuchte so gab es auch mehr zu reparieren bis schlussendlich alles incl.Motor in Einzelteilen auf dem Tisch lag. So beschloss ich den Tag zu entspannen und das Gerät für Sonntag wieder herzustellen. Da sich nicht genügend Teilnehmer für ein Langstrecken Teamrennen gefunden hatten wurde beschlossen ein Ausscheidungsrennen mit jeweils 2 Fahrzeugen im KO System zu fahren um A und B Finalstartplätze zu besetzen. Das gab manch spannende Ausscheidung mit einigen ganz knappen Entscheidungen im hunderstel Bereich. Da konnte man sehen wer hellwach vom Start an war und seine Nerven gut im Griff hatte. Nachdem die Startplätze verteilt waren wurde mit dem B-Finale angefangen was soll man sagen irgendwie lag es am Wetter und die Spannungen übertrugen sich auf die Fahrer und Maschinen, die Ausfallrate war entsprechend hoch. Nur war das noch gar nichts gegen das anschliessende A-Finale. Der Start fing gleich mit dem obligatorischen Startcrash an und im weiteren Verla uf entwickelte sich das Ganze zu einem Kampf wobei einige Fahrer sehr hart gegen sich und das Material vorgingen. Der Unterhaltungseffekt war jedenfalls gross und die LaOla Welle ging mehrfach durch den Platz. Carsten z.B. fuhr zeitweise wie entfesselt bis halt dann sein Akku kurz vor Ende des Rennens versagte und seine tolle Aufholjagd zu Ende war. Thorsten hat versucht sich geschickt aus all den Scharmützeln herauszuhalten und das zahlte sich nachher aus, Platz 1 war der Lohn, fragt sich wer dabei aufgeregter war, der Fahrer oder seine Frau :-)). Für unseren EinsteigerRennfahrer lief es nicht so gut er musste leider dem harten Gefecht Tribut zollen wie einige andere Fahrer auch. Kommentar eines Fahrers nach dem Lauf "das war härter als mancher SM Lauf" nur hat er doch auch selber fleissig hierbei mitgemischt. Abends bei der gemeinsamen Grill-Party (Ramazzotti war auch dabei) war alles wieder vergessen.


4. Tag der 25.5.2008


Freunschaftsrennen


Da ich mir am Samstag eine Auszeit gegönnt hatte und das Fahrzeug wieder hergestellt war, glaubt man halt, das es immer so geht wie beim letzten mal gute Vorbereitung und alles geht wie von selbst. Ist leider nicht so, fing damit an, dass der Motor trotz gleicher Einstellung morgens nicht in die Puschen kam, es war halt gegenüber Donnerstag diesen Morgen schon sehr warm und es herschte eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die neuen Reifen hatten keinen Griff lag aber auch daran, dass es in der Nacht zuvor auch geregnet hatte. Zuätzlich lief das Fahrzeug auch noch so eckig wie ein Backstein, mein Gesicht muss einige Zentimeter länger als sonst gewesen sein. Was tun, da neue Reifen nicht gingen erst mal abgefahrene draufgesteckt damit es halbwegs vorwärts geht. Nach der Fahrerbesprechung fingen die Vorläufe an, zuerst die Scaler dann 3 Gruppen 1:8. Ich war in der letzten und auf dem letzten Platz gesetzt (bin nicht Abergläubisch). Was solls, erst mal ein Sicherhe itslauf machen damit was auf der Tafel steht, leider hatte ich den Spritmehrverbrauch nicht ganz im Auge (kleine Reifen, Motor zu fett bei dem Wetter) und schon ging die Lauge eine Runde zu früh durch den Vergaser, na ja man hat noch 2 Läufe) Also neue Reifen drauf, Motor etwas magerer gestellt und so sollte es gehen. Der 2. Lauf fing ganz gut an, bis es halt nach einiger Zeit zu einem Hakler mit einem Kollegen kam, erst nicht weiter schlimm, wir beide konnten weiterfahren, aber nach kurzer Zeit ging die Leistung des Motors immer mehr in den Keller beim Tankstopp noch mal etwas zugedreht und weiter geht es. Aber ich muss durch eine Spritpfütze in der Box gerollt sein (zum Tanken Fahrzeug einfach rausnehmen bitte), nach der nächsten Rechtskurve ging es von der Strecke und frustriert habe ich den Lauf abgebrochen. Beim Abnehmen der Karosse konnte man sehen warum, der Auslass am Auspuff war eingedrückt und eine (nagelneue) Krümmerfeder war gebrochen und somit der Krümmer lose, war also richtig den Lauf nicht weiter zufahren. Lauf Nummer 3 war angesagt und hier wollte ich noch mal richtig Gas geben, ging auch ganz gut, nur halt wieder einmal extra Tanken verhinderte einen besseren Startplatz im Finale als ... naja die Nummer 4 ist mir. Erst mal Mittagspause machen und gutes vom Grill zu sich nehmen, dann Fahrzeug vorbereiten und dann kann es losgehen, so der Plan. Nur war ich länger am Grill als am Fahrzeug und das sollte sich später bemerkbar machen. Nach der Mittagspause waren die Finals angesagt, zuerst die Scaler und hier hat Hartmut Rose in einem spannenden Rennen sich durchgesetzt vor Stefan Deisenroth und dem jungen Simon Balk aus Ettlingen, der das erste mal auf unserer Strecke war. Dann war 1:8 an der Reihe und da zuletzt nur noch 11 Fahrer übriggeblieben waren kamen alle in die eine Gruppe.


Der Start lief gut, ich konnte mich gleich nach vorne fahren, nur nach einigen Minuten fing das Fahrzeug an sich in der Steilkurve zu d rehen, also in die Box, Tanken ausser der Reihe und den losen Stossdämpfer wieder befestigen, fort war die Meute. Also Gas und hinterher nur so richtig gut lag das Fahrzeug immer noch nicht aber man kam wieder ran. Mit Stefan Deisenroth dann richtig enge Gefechte geliefert, nur in der Steilkurve wollte er mich dann doch nicht innen durchlassen und hat einfach zugemacht, glücklicherweise war der Dreher auf der Strecke und so war ich gleich wieder dran (Stefan beim nächsten mal bin ich durch). Kurz darauf bin ich zu schnell durch das Infield und habe die Kanten berührt, das nahmen die Reifen übel und das Fahrzeug brach danach in den Kurven aus, beide Reifen waren beschädigt, also wieder in die Box und die hinteren Reifen ausgetauscht und danach ging es richtig gut und so konnte ich mich wieder vorarbeiten ... ja, bis mir das gleiche passierte wie Carsten am Tage vorher, kurz vor Schluss machte der Akku schlapp und aus war es. Hätte lieber den Akku nachladen sollen als noch ein e Currywurst zu essen. Es waren zu viele Haken und deshalb Platz 5 für den Grossvater. Gewonnen hat den Lauf Thorsten Bullmann (2. Sieg in 2 Tagen) vor Stefan Deisenroth und Christoph Dussinger. Die Taufe für Thorsten gab es bei der Siegerehrung :-).


Fazit: Mir hat es gefallen, auch wenn die Teilnehmerzahlen nicht ganz so üppig waren. Bei einigen fehlt vielleicht der Mut einfach mitzufahren, einige haben es getan und und beim ersten mal viel gelernt, das Seilzugautos auch gut laufen konnte man sehen, sauberes Fahren bringt einen weiter. Alle die dabei waren hatten einfach Spass bei gutem Wetter, guter Küche (Dank an die Damen vom Imbiss), und gut preparierter Strecke (harte Arbeit zahlt sich aus Kameraden). An Michaels ausgestellter Oldie-Sammlung konnte man die Veränderungen die unsere heutigen Fahrzeuge gegenüber den alten Modellen erfahren haben gut ablesen.


Für die es nicht so gut gelaufen ist, einfach mal kurz Fluchen und Dampf ablassen und dann einf ach weiter machen, das nächste Rennen steht schon wieder an.


Euer Sigi

Bilder:
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